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Wie führen wir?

Wie führen wir?

Neben der Selbsteinschätzung und der Arbeit an der eigenen Stressbewältigung ist für Führungskräfte wichtig zu wissen, wie sie in belastenden Situationen auf andere wirken. Führen heißt in erster Linie Kommunikation. Respekt, Vertrauen und Achtsamkeit gehören zu den wichtigsten Grundlagen der Führung in schwierigen Zeiten. Erfährt ein Mitarbeiter Wertschätzung gerade in hektischen, arbeitsreichen Zeiten, dann wird er sich in der Persönlichkeit geachtet fühlen und das wiederum stärkt seine Identifikation mit der Arbeit. Das ist essenziell für Wohlbefinden und psychische Gesundheit.

Eine wertschätzende Kommunikation erfolgt im Gleichklang der unterschiedlichen Kommunikationsebenen. Es geht nicht nur darum, zu klären was zu tun ist. Es geht auch darum, den Sinn in seinem Handeln zu erkennen und eine positive Beziehung zu seinem Gegenüber aufzubauen. Mit Selbstbewusstsein, Glaubwürdigkeit und Authentizität werden Führungskräfte mehr erreichen, als mit ihrer „Funktionsmacht“.

Kommunikation ist auch ein Teil der eigenen Stressbewältigung. Alles alleine zu schaffen, alles besser zu wissen – diese Sicht von Führung ist in unserer komplexen Berufswelt nicht mehr angemessen. Sich mit Vertrauen auszutauschen, sich anderen zu öffnen und auch um Hilfe zu bitten, beruhigt und fördert das Miteinander im Betrieb.

Basis der kongruenten Kommunikation ist die Körpersprache. Eine Nachricht heißt „kongruent“, wenn alle Signale in die gleiche Richtung weisen, wenn sie in sich stimmig sind. So sprachliche und nicht-sprachliche Signale nicht zueinander passen, ist der Widerspruch spürbar und der Absender der Botschaft wird als „inkongruent“ wahrgenommen.

Was heißt Führen in Balance? Mehr dazu im nächsten Blogbeitrag.

Foto: Mühlviertler Findling mit Blume des Lebens / Christian Prückl.

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