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Welches Interview meinen Sie?

Welches Interview meinen Sie?

Bitte zum Interview. Was so eindeutig klingt, ist es nicht. In der Praxis zeigt sich, dass Journalisten eine ganze Reihe von verschiedenen Möglichkeiten haben, mit Fragen einen Radio-, Fernseh- oder Zeitungsbeitrag zu gestalten. Im Idealfall geht’s um ein gut vorbereitetes Gespräch, für das Zeit und Raum vorher festgelegt werden.

Im Idealfall sind Kameramann und Interviewer an einem seriösen, informativen Gespräch interessiert. Aber was ist schon normal? Gut zu wissen, was es sonst noch alles gibt. In meinen Medienseminaren werfen wir daher auch einen Blick auf andere Spielformen bei Interviews und checken den richtigen Umgang damit: Wie vorbereiten? Wie reagieren? Wie steuern?

  • Das „ideale“ Interview
  • Das Abfrageinterview
  • Das Persönlichkeitsinterview
  • Das Meinungsinterview
  • Das Umfrageinterview
  • Das Überfallinterview
  • Das kalte Interview
  • Das Kreuzfeuerinterview
  • Das Off-the-Record-Interview

Das vertrauliche Gespräch „off-the-record“ ist natürlich ein Paradoxon. Es wird zwischen Interviewer und Interviewten zwar geführt, darf aber nicht veröffentlicht werden. In der Politik ist diese Gesprächsform gang und gäbe. Man trifft sich regelmäßig zum Informationsaustausch mit Pressevertretern. Ist das Verhältnis gut und hält Vier-Augen-Vereinbarungen stand, dann gibt’s mehr als nur Offizielles – Einsicht in einen noch nicht veröffentlichten Bericht etwa, Details aus einem geheimen Konzept, Personalentscheidungen die offiziell erst gefällt werden usw. Die Leser, Hörer und Seher fragen sich, wer da wohl wieder „geplaudert“ hat. Und auch wenn der Kreis der Eingeweihten klein ist, hält er meist dicht. Schließlich will man sich als Journalist ja nicht seine besten Informanten vergraulen.

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