search slide
search slide

Was macht Marken sexy?

Was macht Marken sexy?

Eine gute Marke muss sexy sein, sie muss unter die Haut gehen, in Erinnerung bleiben – solche Zitate von Markenentwicklern sind immer wieder zu lesen. Und weil Marke und PR ganz eng verknüpft sind, lohnt es sich, das Thema Marke einmal vom Aspekt der Kreativität und des Designs her genauer zu betrachten.

Anlass dafür gibt mir  eine Studie  von Büro X mit dem Titel „Und, war’s für dich auch schön, Schatz?“. Die Wiener Design-Agentur hat sich mit ausgewählten Kreativen, mit Kommuinkations- und Merketing-Entscheidern auf die Suche nach den wesentlichen Faktoren des kreativen Wertschöpfungsprozesses gemacht. Dass Design ein Stabilitätsfaktor ist, stellen die Autoren  als Tatsache in den Raum: „. . . je sicherer und passender, desto klarer ist die Positionierung, die Strahlkraft eines Unternehmens oder einer Marke“.

Wann kann Kreation etwas bewirken? Was ist überhaupt kreativ? Wie kann man feststellen, ob eine kreative Idee etwas erreicht oder sich tatsächlich positiv für das Unternehmen auswirkt? – das sind einige der Kernfrage, der die Studie nachgegangen ist. Drei wesentliche Einflussfaktoren wurden von Büro X festgehalten:

Faktor 1: Hinterfrage alles

Zitat: „Man muss sich schon etwas trauen, sich und anderen etwas zutrauen, um ungewöhnliche Lösungen zu finden“.

Faktor 2: Befreie dein Denken

Zitat: „… (man) muss  über die üblichen Grenzen denken kürfen, um Überraschendes, Ungewöhnliches hervorzubringen. Nur dann lassen sich neue Blickwinkel erlangen, die Ungewöhnliches schaffen.

Faktor 3: Sei nicht zu schnell zufrieden

Zitat: „Ohne Professionalität (Ausbildung, Einstellung, Beherrschung des Handwerks) und Sachverstand geht’s nicht. . .  Je bedeutsamer, erfolgreicher eine kreative Maßnahme arbeitet und am Markt greift, desto fundierter war der Prozess ihrer Entstehung.“

Über allem aber stehe, so die Studienautoren, die Metathese: Habe vetrauen! Vertrauen sei die Voraussetzung für die Entwicklung kreativer Potentiale.

Zitat: „Die Chemie muss stimmen, im Team, im Unternehmen, zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Ohne Vertrauen werden auch die Beeinflussungsfaktoren Professionalität, Selbstkritik und Querdenken nicht zum gewünschten Ergebnis, zu effizienter Kreativität führen.“

Die Studie bestätigt, was ich in der täglichen  Zusammenarbeit als PR-lerin mit Werbe-, Grafik- und Designfachleuten erlebe: Kreative Prozesse sind kein „Glückspackerl“, das einem in den Schoß fällt. Wie auch die strategische Planung von Kommunikationsprozessen ist kreatives Gestalten ein Wechselspiel, das bestimmte Voraussetzungen zum Gelingen braucht und auf fundierter Analyse aufbauen muss.

Das Booklet, in dem diese Erkenntnisse zusammengefasst und mit zahlreichen Zitaten von Unternehmern und Kreativen unterspickt ist, kann man kostenlos bei Büro X bestellen.

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

co