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Was macht eine PR-Beraterin?

Beim Wechsel vom Journalismus in die PR (Public Relations) hab ich mir vor ein paar Jahren schon den Mund fusselig geredet, um die Fragen aus dem Bekanntenkreis zu beantworten: Was macht denn eigentlich eine PR-Beraterin? Ist PR das Gleiche wie Marketing? Ist PR das Gleiche wie Werbung? usw., usw. Die Bekanntheit des Berufes „PR-Berater“ ist zwar jetzt höher als damals,  leider vor allem aufgrund der Fehltritte einiger unrühmlicher Vertreter der Branche, was erst recht Erklärungsbedarf auslöste.

Also wage ich noch einmal eine Standortbestimmung. Laut offizieller Gewerbeinformation ist die Hauptaufgabe der PR-Berater  „Die Gestaltung des Dialogs mit der Öffentlichkeit.“  Die PR-Tätigkeit kann sich dabei sowohl auf reine Beratertätigkeit erstrecken, als auch die Umsetzung von konkreten Maßnahmen beinhalten. Innerbetrieblich werden PR-Verantwortliche meist der Marketingabteilung zugeordnet. Schließlich ist Kommunikation neben Produkt, Preis und Distribution eine der hauptsächlichen Marketingstoßrichtungen. Besser wäre es, die Kommunikation als Stabsaufgabe direkt der Geschäftsführung zuzuordnen. Auf keinen Fall ist PR gleichzusetzen mit Werbung. Werbung zielt ausschließlich auf den unmittelbar ausgelösten Produktverkauf ab. PR arbeitet langfristig für die Bekanntheit, die Glaubwürdigkeit  und den guten Ruf eines Unternehmens / einer Organisation.

Ein Werkzeugkasten

für die Öffentlichkeitsarbeit

Externe PR-Berater agieren eigentlich im Dienstleistungsfeld der Unternehmensberater. Der Drei-Sprung in der Vorgangsweise –  Analyse, Strategie und Konzeption ist bei allen Beratungsthemen relevant. Fachspezifisch sind dann die konkreten PR-Disziplinen und die eingesetzten Instrumente, die von PR-Berater/-innen strategisch geplant werden: Pressearbeit (von der Presseaussendung bis zur Pressekonferenz), Mediengestaltung (vom Newsletter bis zum Geschäftsbericht), Veranstaltungsorganisation (vom Tag der offenen Tür bis zum Firmenjubiläum), interne Kommunikation (von der Mitarbeiterzeitung bis zum Projektblog) oder Training (vom Interviewtraining bis zur Textwerkstatt). Auch die Spezialdisziplinen wie Krisenkommunikation oder CSR (Corporate Social Responsibility) erfordern PR-Fachwissen.

Kreativität trifft

Struktur und Organisation

Dass PR im Vergleich zu anderen Marketingmaßnahmen über die meist kostengünstigeren Instrumente verfügt, macht die  Öffentlichkeitsarbeit so attraktiv, aber auch so anspruchsvoll. Denn statt hohem Materialeinsatz bringt die PR Kreativität, persönliches  Engagement, gute Kontakte und ein journalistisches Gespür für die Interessen der Zielgruppen in Stellung.

Wenn mich heute jemand fragt, was macht denn eigentlich eine PR-Beraterin, dann kann ich aus der  Erfahrung aus zahlreichen Strategieprozessen sagen: „Wir geben durch  klare Konzepte Orientierung in der Kommunikationsflut. Und das macht positive Energie frei für erfolgreiche Weiterentwicklung.“

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