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Was gehört in ein Social-Media-Konzept?

Was gehört in ein Social-Media-Konzept?

Ohne Social Media Konzept sollte heute keiner mehr ein Portal eröffnen. Denn die Frage ist längst nicht mehr ob man auf Facebook & Co vertreten ist, sondern wie!

Social Media (deutsch: soziale Medien) ist der Überbegriff für Medien, in denen Internetnutzer Meinungen, Eindrücke, Erfahrungen oder Informationen austauschen und Wissen sammeln. Die wesentlichsten Eigenschaften von Social Media sind:

  • Der Zugang und die Nutzung sind frei und kostenlos
  • Die SM ermöglichen den unkomplizierten Dialog mit Leser/innen
  • Den Seiteninhabern steht es frei zu publizieren und zu gestalten

Aufgabe eines Social Media Konzeptes ist es, die Social Media Strategie und die Social Media Verhaltensregeln festzulegen. Im ersten Part liegt viel strategische und kreative Arbeit drinnen, im zweiten Part geht es darum, das tägliche Tun zu lenken.

Die Social Media Strategie entscheidet, welche Instrumente für welchen Zweck in welcher Art und Weise genutzt werden.

Die Social Media Verhaltensregeln beschreiben den Umgang der im Unternehmen verantwortlichen Social-Media-Redakteur/-innen und der  Mitarbeiter/-innen mit den Social Media Plattformen.

Die wichtigsten Social Media, die derzeit von meinen Kunden genutzt werden, sind Facebook, Blogs, Youtube und Foto-Sharingplattformen wie flickr, picasa, oder instagram.

Facebook für alle

Facebook ist ein absolutes Breitenmedium – der „Renner“ unter den Social Media Plattformen. Entsprechend hoch ist die Erwartungshaltung an eine Firmenwebsite, was Frequenz und Fan-Anzahl betrifft. Die Kommunikation auf FB ist lockerer, als auf der Webseite, sie darf auch spontan wirken, Fotos müssen nicht perfekt sein. Insgesamt müssen Leser/innen den Eindruck haben, da redet tatsächlich jemand mit ihnen und es entsteht ein ehrlicher, direkter Dialog.

Damit eine Seite interessant bleibt, braucht es eine gute Mischung von Beiträgen. Leser wollen sich auf Facebookseiten . . .

  • informieren
  • engagieren
  • amüsieren

 Blogs für Inhalte

Wer seinen Kunden Service bieten, fachlich zu Seite stehen oder das Storytelling ausbauen möchte, der entscheidet sich für einen Blog. Hier ist echte redaktionelle Arbeit gefragt und es braucht ein gewisses Durchhaltevermögen, um eine dauerhafte Bindung zu Leser/innen aufzubauen.

 Youtube für Gefühle

Das Medium Film ist am besten dazu geeignet, Emotionen zu wecken und gleichzeitig Informationen zu vermitteln. Allerdings ist Youtube nicht in erster Linie ein Kanal für Profis. Youtube-Filme müssen kurz sein und dürfen durchaus „amateurhaft“ wirken. Wichtig ist, dass der Betrachter einen Nutzen davon hat . . .

  • Information
  • Unterhaltung
  • Tipps & Rat

Fotos für Aktive

Fotosharingplattformen eignen sich am besten dazu, die Fans zu mobilisieren. Mitmach-Aktionen à la „sende uns dein schönstes Urlaubsfoto“ sind hier bestens aufgehoben.

Bleibt nur noch der Hinweis, dass auch ein SM-Konzept sich der allgemeinen Kommunikationsstrategie eines Unternehmens unterzuordnen hat. Womit wir wieder am Anfang sind: Erst das Kommunikationskonzept, dann die Detailanwendungen.

Foto: Fotolia

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