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Was braucht eine gute Webseite?

Was braucht eine gute Webseite?

Die Webseite eines Unternehmens ist die virtuelle Visitenkarte. Genauso selbstverständlich, wie das kleine Karterl im Corporate Design sollte auch der Auftritt im Web sein. Das wichtigste in Kürze und ein bisserl Storytelling sind die Quintessenz einer guten Selbstdarstellung. Dass der Firmenserver groß und die technischen Möglichkeiten nahezu unbegrenzt sind, sollte nicht dazu verleiten, die Webseite zur unendlichen Geschichte auszubauen.

Sie hören einen Firmennamen zum ersten Mal, sind sich noch gar nicht sicher, wie man den überhaupt schreibt. Da wird erst einmal gegoogelt und im Idealfall landen Sie bereits bei den ersten fünf Suchergebnissen auf der Firmenwebseite.  Aber auch wer das Unternehmen kennt und die Adresse weiß, hat immer wieder Grund, dort vorbeizuschauen. Man sucht einen konkreten Ansprechpartner, man will sich Produkte in Ruhe anschauen, man möchte wissen, mit wem genau man es zu tun hat. Deshalb sollte eine Webseite vor allem serviceorientiert aufgebaut sein und zugleich das gute Gefühl vermitteln, hier einen sympathischen, professionellen Partner vor sich zu haben.

Lebendiger Einstieg

Was also braucht eine gute Webseite, um all diesen Anforderungen gerecht zu werden?

  1. Eine aktive Startseite mit häufig wechselndem Content (nützt dem Google Ranking)
  2. Emotionen für die Sympathie – schöne Bilder, ein ansprechendes Design
  3. Eine einfache Navigation für das schnelle Service.

Wer eine neue Webseite plant, steht oft vor dem Dilemma: Wie fange ich an? Schließlich müssen Text, Grafik und Programmierer Hand in Hand arbeiten.

Ich empfehle meinen Kunden, in diesem Dreieck oder Viereck – wenn auch die Marketingabteilung aktiv mitwirkt – zuerst den Lead zu bestimmen. Derjenige, der die Projektleitung über hat, plant dann den Strukturbaum der Seite – also welche Auswahlangebote sollen auf der Startseite sichtbar sein, welche Unterseiten sind notwendig. Erst dann geht’s an die grafische Aufbereitung und schließlich werden die Texte und Bilder erstellt. Zuletzt geht der Programmierer ans Werk, um alles in die virtuelle Welt umzusetzen.

News mit Ziel

Die Startseite lebt von den Neuigkeiten, die es aus dem Unternehmen zu erzählen gibt. Da braucht es ein geschicktes  „Handerl“ um auszuwählen, was von allgemeinem Interesse und was nur firmenintern relevant ist. Wenn von den Mitarbeitern ein Meister nach allen Regeln der Zunft gefeiert wird, kann das ein schönes Signal nach außen dafür sein, dass man auf Ausbildung und Zusammenhalt im Unternehmen Wert legt. Wenn der Vorarbeiter Geburtstag hat und ein Fass Bier anschlägt, dann ist dieses Foto besser in der Wandzeitung in der Kantine aufgehoben, als auf der Webseite.

Klare Struktur

Der Strukturbaum ist das Um und Auf für eine einfache Navigation. Ausgehend davon, was jeder über das Unternehmen wissen möchte, sollte er so minimalistisch wie möglich und so umfangreich wie notwendig aufgebaut sein. Die aus meiner Sicht unbedingt notwendigen Elemente sind:

  • Unternehmen
    • Eigentümer-Story
    • Leitbild
    • Mitarbeiter
    • Geschichte
  • Produkte / Leistungen
  • Service
    • Ansprechpartner
    • Veranstaltungen
    • News-Archiv
    • Pressestelle

Nur der Ordnung halber sei hier auch noch erwähnt, dass die Webseite selbstverständlich Teil der Kommunikationsstrategie eines Unternehmens ist und sich die Texte und Bilder daher an den Zielen und Vorgaben des Kommunikationskonzeptes zu orientieren haben. Man kauft sich nicht einfach eine Webseite ein, sondern man nützt dieses Instrument zur Umsetzung der Kommunikationsstrategie.

Foto: © bloomua – Fotolia.com

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