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Vertrauen braucht Wissen

Vertrauen braucht Wissen

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie lesen eine Zeitungsreportage die umringt wird von einschlägigen Anzeigen. Firma neben Firma bietet sich da als der geeignete Partner für die Umsetzung eines kostenintensiven Vorhabens an. Mit wem werden Sie Kontakt aufnehmen? Mit der XY AG oder mit dem Familienbetrieb?

Richtig geraten – Familienunternehmen gelten als besonders vertrauenswürdig. Weshalb sogar große „Player“ gerne diese Karte ausspielen – man denke nur an die Herren Hipp und Hartlauer, die sich selbst in der Werbung für ihre Produkte ins Zeug legen.

Mit dem Begriff Familie verbinden die meisten Menschen etwas positives: Wärme, Geborgenheit, Anständigkeit – Werte also, die auch ein Unternehmen gerne für sich in Anspruch nimmt. Denn dahinter steht das Vertrauen, dass da nicht kurzfristig nach Umsatz gefischt wird und bei Problemen bleibt man im Regen stehen.  Familienunternehmen planen langfristig, achten auf ein solides Fundament für ihr Unternehmen und ihre Mitarbeiter.

So weit also die positive Botschaft für alle Unternehmen, die tatsächlich als Familienbetrieb geführt werden. Sie können, ja sie sollen dies in ihrer Kommunikation noch außen ruhig betonen und darstellen!

Für die Konsumenten heißt es allerdings, genau hinzuschauen. Wie viel Familie steckt tatsächlich in einer Marke? Wird da in der Kommunikation etwas suggeriert, was so eigentlich nicht stimmt?

Um sicher zu gehen, dass man tatsächlich einen verantwortungsvollen Familienbetrieb als Partner hat, sollte man sich also informieren – am besten vor Ort; sich den Betrieb anschauen, mit dem Chef reden,  auf sein Bauchgefühl vertrauen. Bei großen Projekten kann sogar eine Bonitätsprüfung beim Kreditschutzverband sinnvoll sein.

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