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Und wie geht Employer Branding?

Und wie geht Employer Branding?

Marken geben Vertrauen, sie sind Orientierung und Anker in einer komplexen, von Informationen überfluteten Konsumgesellschaft. Das Branding – also das Schaffen einer starken Marke – ist aber nicht nur ein wesentlicher Bestandteil in der Unternehmens- und Produktkommunikation, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt.  Allerdings ist Employer Branding  mehr als externes Personalmarketing  – das hat sich inzwischen herumgesprochen.

Unternehmen, die Employer Branding als interdisziplinäre Verantwortung verstehen und richtig anpacken verzeichnen erstaunliche Ergebnisse:

  • Gestiegene Qualität der Bewerbungen
  • Sinkende Recruitingkosten
  • Stärkere Bindung von Leistungsträgern
  • Stärkere Mitarbeiteridentifikation
  • Niedrigere Krankenstände
  • Steigende Produktivität

Employer Branding ist ein strategischer Prozess. Der erste Schritt erfordert vor allem eine Auseinandersetzung  des Unternehmens mit sich selbst. Bei der Analyse der Ausgangssituation stellen sich unter anderem folgende Fragen:

  • Wie positioniert sich das Unternehmen?
  • Welches sind die Kernbotschaften zu Produkten und Leistungen?
  • Welches Leitbild oder welche Werthaltungen werden kommuniziert?
  • Was denken die aktuellen Mitarbeiter über das Unternehmen?
  • In welchem Markt- und Konkurrenzumfeld befindet sich das Unternehmen?

Beim Aufsetzen der Employer Branding Strategie gilt es natürlich, möglichst konkret die Zielgruppe zu fokussieren:

  • Welche Bewerber / Mitarbeiter brauchen wir?
  • Welche Ansprüche und Bedürfnisse haben Bewerber / Mitarbeiter?
  • Was soll mit den Employer Branding Maßnahmen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Und schließlich heißt es,  die Kernaussagen in der Kommunikation so festzulegen, dass sie jene Punkte umfassen, die Bewerbern / Mitarbeitern wichtig sind und gleichzeitig die besonderen Bemühungen des Unternehmens herausstreichen, als Arbeitgeber attraktiv zu sein. Im Klartext heißt das: Was ist das Nutzenversprechen, das das Unternehmen Bewerbern / Mitarbeitern machen kann?

Und da geht’s ans Eingemachte. Es hat keinen Sinn, sich ins schönste Licht zu setzen, wenn die hervorgestrichenen Qualitäten im Unternehmen nicht gelebt werden.  Also gilt es, zuerst die Hausaufgaben zu machen und dann die Kommunikation aufzusetzen.

Für Schnellentschlossene, die sich mit den „Hausaufgaben“ einer guten Arbeitgebermarke befassen wollen, noch der passende Veranstaltungstipp: Employer Branding – Attraktiver Arbeitgeber in Zeiten der Veränderung. Die fachliche Begleitung beim Aufsetzen eines Employer Branding Prozesses ist über das Trainernetzwerk der SPES-Zukunftsakademie buchbar.

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