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Seminar oder Einzelcoaching?

Seminar oder Einzelcoaching?

Seminar und Einzelcoaching stellen zwei unterschiedliche Trainings- und Beratungs-Methoden dar. Beide haben eines gemeinsam: Sie bieten Raum und Zeit für Reflexion, für neue Erkenntnisse und zielführende Gedanken.

Während Einzelcoachings monothematisch auf den Coachee eingehen können, treffen im Seminar verschiedene Lebenswelten der Teilnehmer aufeinander. Nun kann man noch differenzieren zwischen dem klassischen Seminar, wo es vor allem darum geht, neue Kenntnisse, neue Fähigkeiten beigebracht zu bekommen und dem Workshop, in dem vor allem auf das „learning by doing“ gesetzt wird. Gleich ob Seminar oder Workshop, für manche Menschen sind die anderen Teilnehmer eine Hürde. Sie genieren sich davor, sich vor anderen Menschen zu öffnen. Vor allem in Seminaren, in denen es um Persönlichkeitsentwicklung geht – also zum Beispiel bei Positionierungs-, Führungsthemen, bei Rhetorik oder Körpersprache.

Über den Tellerrand

Was sie nicht sehen, sind die Vorteile des Seminarrahmens:

1. Das Feedback durch die anderen Teilnehmer ist kaum wo so ehrlich – ohne hierarchische, familiäre oder standesbezogene Scheuklappen.

2. Im Seminar lernen die Teilnehmer nicht nur am Trainer, sondern auch an den anderen Teilnehmern durch deren Erfahrungs- und Lebensbeispiele. Im Vergleich kommt immer wieder die Erkenntnis, entweder „so möchte ich es auch machen“, oder „so möchte ich es sicher nicht machen“.

3. Seminare brechen Branchengrenzen auf. Das ist gerade im beruflichen Kontext ein großer Gewinn. Wie gut kann es beispielsweise tun, wenn ein Arzt neben einem Touristiker im Seminar sitzt und plötzlich  seine Patienten mit anderen Augen sieht. Patienten / Kunden oder Gäste wollen nicht nur ihr gesundheitliches Problem behandelt haben. Sie wollen sich in der Praxis auch wohlfühlen und gut informiert werden. Dafür werden sie gerne zu Empfehlern, die mit Mundpropaganda für „ihren“ Arzt werben.

Es ist also durchaus sinnvoll, etwas miteinander zu machen. Im conco-media Seminar „Interviewtraining“ waren zum Beispiel die Branchen Lebensmittel, Tourismus, Kfz und Banken vertreten.  Jede Branche hat eigene Problemstellungen, auf die es in der Kommunikation zu achten gilt. Und dennoch gibt es Verbindungen und Aha-Erlebnisse. Ein gutes Beispiel für branchenübergreifendes Arbeiten ist auch das „Unternehmensnetzwerk Mühlviertel“. Es bringt Unternehmer unterschiedlicher Metiers  zusammen, die sich gemeinsam weiterentwickeln wollen.

Maßgeschneidert

Einzelcoachings gehen dagegen sehr individuell an eine Aufgabenstellung heran.

Sie bieten:

1.  die Möglichkeit, die Aufgaben- und Problemstellung des Coachees tiefer zu analysieren und Lösungskonzepte maßgeschneidert zu entwerfen.

2. mehr Zeit für die Vorbereitung der Veränderung in der Person des Coachees.

3. mehr Flexibilität bei der zeitlichen Gestaltung. Ein Coach kommt auch ins Haus und zwar zu dem Zeitpunkt, der für den Coachee am besten passt.

Also haben beide Methoden ganz klare Vorteile. Am besten ist es, anlassgemäß zu entscheiden: Kann ich ein Seminarangebot nutzen? Ist es für mich OK, damit ein Stück in meiner Entwicklung weiterzukommen? Oder brauche ich konzentrierte und intensive Aufmerksamkeit, die ich in meinen Zeitplan gut integrieren kann?

Wenn Sie jetzt Lust bekommen haben, die eine oder andere Methode wieder einmal zur Weiterentwicklung, zum Erfahrungsaustausch, zum Blick über den Tellerrand zu nutzen, dann lade ich Sie ein, auf der Seminarseite von conco-media in den aktuellen Angeboten zu schmökern. Erwähnt sei dabei, dass alle Themen auch als Einzelcoaching oder als firmen-/organisationsinterne Trainings angeboten werden.

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