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Schreiben à la Marke?

Schreiben à la Marke?

Ein Unternehmen kommuniziert mit Kunden, Geschäftspartnern, Lieferanten und Mitarbeitern mit einer Vielfalt von Ausdrucksformen: Mails, Briefe, Angebote, Intranet, Reklamationen, Aufträge usw. Wer sich bewusst macht, wie viele unterschiedliche Kundenkontakte da täglich über die Schreibtische der Mitarbeiter „geknüpft“ werden, versteht, dass es nicht egal ist, wie ein markenorientiertes Unternehmen schreibt. Was für die Medienarbeit selbstverständlich ist, sollte auch für den schriftlichen Geschäftsverkehr gelten:  Alle diese Schriftstücke spiegeln die Positionierung, die Kultur und die Werthaltung des Unternehmens wider.

Die interne und externe Kommunikation orientieren sich im Wesentlichen an den Markenwerten des Unternehmens. Schriftstücke sind Wege, auf denen diese Markenwerte erlebbar werden.

Ein trendiges Modenhaus sieht mit leicht angegrauten Formulierungen wie etwa der Grußformel „Hochachtungsvoll“ gleich selber altbacken aus. Eine Rechtsanwaltskanzlei die sich als „jungen und unkomplizierten“ Rechtsberater positioniert, sollte sich hüten, in seinen Angeboten und Verträgen bei verstaubt-verschraubtem Juristendeutsch hängen zu bleiben.

Um Texte kritisch hinterfragen zu können, muss ein Unternehmen natürlich zuerst einmal wissen, was denn seine Markenwerte sind – aber das ist eine andere Geschichte….

Als Standardregel für Unternehmenstexte gilt auf jeden Fall, dass sie in vier Bereichen punkten müssen: Sympathie, Verständlichkeit, Struktur und Prägnanz.

Machen Sie die Probe aufs Exempel und nehmen Sie ein Angebot, einen Vertrag, einen Brief an Ihren Lieferanten zur Hand. Könnte dieser unter den oben genannten Punkten bestehen?

Wenn nicht, dann wird’s Zeit für ein Wording-Projekt – am besten gemeinsam mit Mitarbeitern und kritischer externer Begleitung.

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