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PR als Schlüssel zum Erfolg?

PR als Schlüssel zum Erfolg?

Ist PR wirklich der Schlüssel zum Erfolg? Wenn wir PR durch den Begriff Öffentlichkeitsarbeit ersetzen, ist die Einschätzung schon leichter: Ja, Öffentlichkeitsarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg.

Das ist auch der Grund, warum so viele Frauen beruflich nicht dort sind, wo sie eigentlich hingehören. Weil sie warten, bis man sie „entdeckt“, bis man ihre wahren Werte „erkennt“, bis man ihre Arbeit entsprechend „würdigt“. Wie aber soll jemand die Leistung von anderen erkennen, entdecken, würdigen, wenn er  täglich daran vorbeigeht, ohne genauer hinzuschauen? Männer nutzen Netzwerke in denen sie sich gegenseitig empfehlen, oder bewerben sich um Führungspositionen, damit sie über ihr Können reden können. Frauen würde aktiveres Auftreten und bewusste Öffentlichkeitsarbeit in eigener Sache auch gut tun (Seminartipp).

Auch an Unternehmen kann man permanent vorbeigehen, wenn sich diese nicht extra „bemerkbar“ machen. Da gehört Werbung & Marketing genauso dazu, wie PR. Der Unterschied ist in einer einfachen Parabel gut zu erklären: Eine gute Freundin hat sich eine neue Gemüsehobel gekauft und erzählt Ihnen begeistert, wie zufrieden sie mit dem Ding ist. Dass diese so einfach zu reinigen sei, dass man die Messer ganz einfach auswechseln könne und dass der Erzeuger ein traditionsreicher Familienbetrieb sei. Am nächsten Tag sehen sie am Urfahraner Markt einen Standler, der lautstark sein Produkt anpreist – sensationelle Gemüsehobeln zum phantastischen Preis, jetzt sogar noch billiger!

Zu welchem Produkt haben sie mehr Vertrauen – zu jenem, das Ihnen die beste Freundin empfohlen hat, oder zu jenem, das der Marktschreier anpreist?

Eben. Die Glaubwürdigkeit der Empfehlung von der Freundin (PR) ist sehr hoch einzuschätzen und wird in der Regel jene des Marktschreiers (Werbung) übertreffen. Eine ähnlich hohe Glaubwürdigkeit wie Freundinnen haben Journalisten. Sie sind daher wichtige Multiplikatoren für die PR von Unternehmen, Produkten und Personen. Allerdings gilt sowohl für die Freundin als auch für Journalisten: Wenn das Unternehmen, das Produkt oder die Person nicht gut sind, dann werden sie es nicht empfehlen oder darüber erzählen. Im schlimmsten Fall geht der Schuss sogar nach hinten los und Unternehmen / Produkt / Person ernten üble Nachrede und Kritik. Daher sollte sich jeder, der Öffentlichkeitsarbeit betreibt, den Grundsatz über den Schreibtisch hängen: „Sei gut und rede darüber, aber sei zuerst gut!“

Foto: fotolia_senoldo

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