search slide
search slide

Kennen Sie den Trick mit der BPM?

Kennen Sie den Trick mit der BPM?

Strategie kommt vor Umsetzung. Das predigen wir PRler unseren Kunden immer wieder. Ein ordentliches Kommunikationskonzept ist die Mutter aller PR-Schlachten. Was aber, wenn Argumente wie „kein Geld, keine Zeit, kein Verständnis“ gegen  unsere strategische Basisarbeit in Stellung gebracht werden? W.O. geben und eine Pressekonferenz anleiern? So einfach gebe ich nicht auf und bringe in meinen Seminaren die Wunderwaffe BPM in Stellung.

„Wir brauchen auf jeden Fall eine Basispressemappe (BPM), damit die Journalisten ein paar grundsätzliche Infos über das Unternehmen schriftlich vor sich haben“ – mit dieser Argumentationskeule bin ich scheinbar für den Auftraggeber auf der Umsetzungsseite und er wähnt uns gemeinsam schon am PR-Schlachtfeld. Wer jedoch je eine BPM erstellt hat, weiß ganz genau, dass man darin um grundsätzliche Fragen nicht herumkommt. Und eh man sich’s versieht, stecken wir mitten in einer Lagebesprechung, in der es um Elemente der Kommunkationsplanung geht wie: Philosophie, Leitbild und Positionierung. Nur das Vokabular ist etwas „erdiger“.

Versuchen Sie es doch selbst. Wenn Sie noch keine BPM haben, dann halten Sie sich an nachfolgendes „Inhaltsverzeichnis“:

  • UNTERNEHMEN. Eine kurze Beschreibung des Unternehmens – was ist unsere Positionierung?
  • BRANCHE. Ein Seitenblick auf die Rahmenbedingungen – wo holen wir uns thematische  Unterstützung?
  • MARKT. Ein Blick auf Umsatz und Größe  – welche Stellung nehmen wir im Vergleich zu den Mitbewerbern ein?
  • GESCHICHTE. Ein Überblick über die Wurzeln  des Unternehmens – was ist unsere Story?
  • LEITBILD. Eine Prise Philospohie – wofür steht der Eigentümer / Geschäftsführer mit seinem Namen?
  • PRODUKTE. Ein Blick auf die Zielgruppe – für welche Kunden arbeiten wir?

Wetten, dass Sie bei der Vorbereitung für dieses  Tool aus dem Werkzeugkoffer der Umsetzung auch ein paar elementare Überlegungen anstoßen, die für die Kommunikationsstrategie recht brauchbar sind? Und schon scheint das Kommunikationskonzept gar nicht mehr so weit weg. Warum also nicht einmal das Pferd mit dem Schwanz aufzäumen? Dem Praktiker ist geholfen.

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

co