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Keine Antwort geht gar nicht

Keine Antwort geht gar nicht

Wie gehen Sie mit Sponsoren-Anfragen um? Jedes Unternehmen kennt das – kaum steht man mehr in der Öffentlichkeit, wird man nicht nur von Kunden, sondern auch von Vereinen und anderen gemeinnützigen Organisationen entdeckt. Diese wollen nicht kaufen, sondern Sie zum Sponsern animieren.

So stellt sich die Situation zumindest auf den ersten Blick dar. Dementsprechend genervt reagiert der gelernte Unternehmer – respektive im vorauseilenden Gehorsam schon seine Sekretärin – und lässt das Sponsorengesuch erst einmal liegen. Sehr oft so lange, bis es irgendwie von selber den Weg in den Papierkorb findet.

Wenn Unternehmen es als lästig empfinden, sich mit Sponsorenanfragen herumschlagen zu müssen, dann haben sie eines nicht verstanden: Kunden sind nie nur Kunden. Sie sind auch Nachbarn, oder Kollegen, oder Vereinsmitglieder oder Pfarrangehörige usw. Dementsprechend hat jeder die Möglichkeit, entweder als Empfehler für ein Unternehmen zu wirken, oder als „Schlechtredner“. Und was glauben Sio, wird der Fall sein, wenn ein nettes Sponsorenansuchen nicht einmal mit einer Antwort gewürdigt wird?

Von der persönlichen Verärgerung des Bittstellers (der dies ja meist nicht in eigener Sache, sondern für seinen Verein, seine Organisation tut), bis zum schlecht reden ist es nicht weit. „Na, die haben es wohl nicht mehr notwendig, freundlich zu sein. Vermutlich geht’s denen schon so schlecht, dass sie nicht einmal mehr 50 Euro für einen Verein übrig haben. Hast scho g’hört….?“ – So oder ähnlich könnte sich eine kleine Lawine der schlechten Nachrede in Bewegung setzen.

Wer das nicht will, sollte einen Grundsatz der PR beherzigen, der da lautet, dass „Public Relations“ keine Einbahnstraße sind. PR heißt Dialog und dazu sollte man als Unternehmen stehen. Was also tun, wenn die Sponsorenanfragen immer mehr werden und man aber nicht alle erfüllen will?

  • Erstens: erstellen Sie ein Sponsorenkonzept für Ihr Unternehmen, damit Sie für sich im Klaren sind, was Sie sponsern wollen und was nicht.
  • Zweitens: Beantworten Sie jedes Sponsorenansuchen freundlich und erklären Sie warum Sie dem Ansuchen nicht nachkommen wollen.

Ein ehrliches Wort ist für jeden verständlich und es bleibt kein schaler Nachgeschmack zurück, wenn derjenige, der sich mit einer Bitte an das Unternehmen gewendet hat, mit einer ordentlichen Antwort gewürdigt wird.

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