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Hurra, das Fernsehen kommt!

Hurra, das Fernsehen kommt!

Hurra, das Fernsehen kommt! In der Regel stößt die Ankündigung eines Kamerateams in Unternehmen auf freudige Erwartung (wenn es sich nicht gerade um eine Krisensituation handelt – aber das ist ein anderes Thema). Spätestens jetzt sollte sich jedoch der Geschäftsführer / die Geschäftsführerin darüber Gedanken machen, wie man sich selbst und sein Unternehmen ins beste Licht rückt.

Bei privaten lokalen TV-Stationen ist auch im Fernsehen der Kunde König. Das heißt, hier kann ein Beitrag ganz klar an den Wünschen des Unternehmens ausgerichtet werden. Anders ist es beim öffentlich rechtlichen Rundfunk und in nationalen Sendern, die eine klare Trennung zwischen Redaktion und bezahlter Werbung ziehen.. Klarerweise führt bei einem redaktionellen Bericht die Redaktion Regie und die Gestaltungsmöglichkeiten für das “Filmobjekt” sind begrenzt. Man tut also gut daran, sich im Vorfeld zu erkundigen, was denn die Redaktion plane, um dann die Redaktion bestmöglich unterstützen zu können:

  • Um welche Sendung handelt es sich?
  • Was ist das Thema?
  • Was ist die Zielsetzung des Beitrags – was möchte die Redaktion zeigen?
  • Wer sind die anderen Akteure, die gefilmt werden?
  • Wie viel Zeit wird die gefilmte Sequenz voraussichtlich im Beitrag bekommen?

Das hilft, sich zu orientieren und alles bestmöglich für das Film-Team vorzubereiten:

  • Wo wird gefilmt? Wo kann man das Ziel der Redaktion am besten verwirklichen?
  • Wie schaut der Drehort aus? Ist aufgeräumt, entspricht alles den sicherheitstechnischen oder hygienischen Vorschriften?

Zur Vorbereitung gehört auch das Auftreten des Firmenvertreters:

  • Was ziehe ich an? Brauche ich Schutzkleidung oder geht es um eine  Büroaufnahme?
  • Wie positioniere ich mich zur Kamera?
  • Was ist im Hintergrund zu sehen?

Und schließlich will auch gut überlegt sein, was man sagt:

  • Wie bringe ich meine Botschaft am besten in aller Kürze auf den Punkt?
  • Wie halte ich mein Lampenfieber möglichst niedrig, damit das Statement ganz natürlich rüberkommt?

Weniger geübten “Darstellern” sei empfohlen, das Interview einmal mit einem Vertrauten vorher durchzuspielen. Dabei geht es gar nicht so sehr darum, wie ein Schauspieler etwas exakt einzustudieren, sondern sich mit der ungewohnten Situation, vor Kamera und Mikrofon sprechen zu müssen, vertraut zu machen. Natürlich kann man das auch in Coaching-Seminaren üben und sich damit für den Fall der Fälle mit all den Antworten auf die oben gestellten Fragen vertraut machen und sich Tipps vom Profi abholen. Zwei Tage vor dem Dreh-Termin ist es dafür aber meist zu spät, da hilft dann nur mehr die Do-it-Yourself-Vorbereitung. Und die ist auf jeden Fall besser, als gar nichts zu tun und die Dinge einfach an sich herankommen zu lassen.

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