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Größe ist sexy

Größe ist sexy

Warum dominieren auf den Wirtschaftsseiten immer wieder die großen Player? Nestle, BrauAG, AMAG & Co brauchen nur zu husten und schon stehts in der Zeitung, meint man.

Dahinter steckt das Prinzip der Größe. Alles was groß ist, wird grundsätzlich als „more sexy“ eingestuft. Da geht’s um viel Geld, beeindruckende Umsatzzahlen, viele Arbeitsplätze etc. Als kleines Unternehmen müsste man sich auf den ersten Blick dieser Übermacht der Größe sofort geschlagen geben.

Dass das aber nicht notwendig ist, zeigt sich dann, wenn man Medien auch abseits der deklarierten Wirtschaftsrubriken durchkämmt. Der Bäcker, der auf der „Leben-Seite“ über seine Liebe zu altem Brot erzählt, die junge Designerin, die auf der Kulturseite das Prinzip „Upcycling“ erklärt, der Kunstschmied, der im Regionalteil sein jüngstes Mitwirken bei der Revitalisierung eines Altstadthauses beschreiben darf. Sie alle bekommen ihren Platz in den Medien – wenn auch nicht unmittelbar neben Red Bull und Manner. Sie bekommen ihren Platz dann, wenn sie etwas zu erzählen haben; wenn sie kreativ sind, sich in ihrem Umfeld durch Umtriebigkeit hervortun. Und, wenn sie es verstehen die neuen Medien, die „social media“ für sich zu nutzen. Denn so werden Journalisten auf sie aufmerksam, interessieren sich für ihre Geschichte und verankern sie in ihrer Kontakte-Kartei.

Nur Mut also, liebe Klein- und Kleinstunternehmer/innen. Überlegen Sie sich Ihre Story, Ihre ganz persönliche Expertise und erzählen Sie diese weiter!

Referenzbeispiele

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