search slide
search slide

FB am Abstellgleis

FB am Abstellgleis

Die Meldung ging wie eine Horrorbotschaft durch die Social-Media-Szene: Faceook ändert seinen Algorythmus und dadurch bekommen Fans weniger von den Seiten zu sehen, die sie geliked haben (es sei denn, sie haben diese abonniert und beim Menüpunkt „abonnieren“ die Zeile „als erstes anzeigen“ angekhakerlt). Facebook wolle damit die Unternehmen, die sich auf den Seiten breit gemacht haben, dazu bringen, für die Bewerbung ihrer Portale zu bezahlen.

Das ist natürlich eine Möglichkeit, regelmäßig Geld nach Irland (europäischer Sitz von FB) abzuliefern. Und viele große Unternehmen werden dies auch weiter tun (müssen).

Alle Mittelständler und kleine Unternehmer/innen wie etwa Kunsthandwerker/innen werden sich dies nicht leisten können und wollen.

Webseite als Hauptstützpunkt

Die Konsequenz daraus ist, dass diese Facebook aufs Abstellgleis stellen werden. Damit wird die eigene Webseite wieder zum wichtigsten Kommunikationsinstrument nach außen.

Wenn diese Webseite ein Blogformat hat, dann können Neuigkeiten ganz einfach dort geparkt und auf FB nur mehr verlinkt werden (spart zusätzlichen Posting-Aufwand). Außerdem gibt’s die Abo-Funktion (RSS-Feed), die man Fans ans Herz legen kann. Damit bleiben Sie immer aktuell informiert, wenn es auf der Webseite etwas Neues gibt. Das ist eine echte Alternative zur Datenflut auf Facebook. Und das Schöne daran: Die Beiträge und Bilder auf der eigenen Webseite gehören dem Webseiteninhaber und nicht dem amerikanischen Moloch FB.

Dass junge Nutzer ohnehin schon auf andere Portale wie Instagram etc. abgewandert sind, wird Facebook kaum stören – schließlich gehören auch da die attraktivsten bereits dem Herrn Zuckerberg und seinen Unternehmen.

 

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

co