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Die grauen Panther auf fb

Die grauen Panther auf fb

Die am stärksten wachsende Gruppe auf Facebook sind Leute zwischen 50 und 70 – mit dieser Aussage überraschte Michael Reiter beim EPU-Chancentag der Wirtschaftskammer sein Publikum. Der Social Media Experte machte den Unternehmer/innen so Mut, dieses Instrument zu nutzen. Und da muss man nicht gleich 430.000 Liker haben wie Red Bull. Lieber wenige Fans, die rege interagieren, als viele schlafende Gefälligkeitsliker, so ist die Devise.

Facebook ist in Österreich (und weltweit) das am meisten genutzte Social Media Instrument. 3,2 Millionen Österreicher, so verkündete Reiter (Pulpmedia) seien derzeit bei Facebook angemeldet. Dagegen nur 93.000 bei Twitter. Innerhalb von acht Jahren sammelte Facebook weltweit 900 Millionen Nutzer. 2,7 Milliarden mal täglich wird der Like-Button gedrückt. Während sich die Jungen allerdings schon wieder sukzessive in andere Netzwerke verziehen (z.B. Instragram) holen die reifen Erwachsenen gerade mächtig auf. Und wer selbst auf Facebook ist, kann das bestätigen: lauter alte Bekannte 😉

Facebook oder google+?

Für Unternehmen ist es auch längst keine Frage mehr ob, sondern wie Social Media genutzt werden. Reiter propagiert, was ich an anderer Stelle in diesem Blog bereits eingefordert habe: Eine klare Strategie.

Was will ich mit dem Instrument erreichen? Wen will ich ansprechen? Wie viel Zeit kann ich dafür aufwenden? Gibt’s auch ein Budget dafür? – Das sind nur ein paar elementare Fragen, die man sich stellen sollte, bevor es los geht.

So weit so bekannt. Bei dem sehr gut gemachten Vortrag des Fachmannes für Online-Marketing wurde klarerweise vieles wiederholt, was für regelmäßige Nutzer ohnehin Standard ist. Aufhorchen ließ allerdings Reiters Rat, neben Facebook nicht auf google+ zu verzichten. Da die größte weltweite Suchmaschine google verständlicherweise nicht uneigennützig agiere, wirken Verlinkungen auf  google+ Profile besonders fördernd für das Ranking der eigenen Webseite.

Ein Trend, den Reiter bereits beobachtet, greift auch rapid auf die Social Media Aktivitäten von Unternehmen über: Youtube-Videos sind das Medium der Zukunft. Jede Minute werden 72 Stunden Video-Material hochgeladen. Und zwar nicht die professionelle Selbstdarstellung zählt am meisten, sondern das Short-Movie. Sieben Sekunden mit dem Handy aufgenommen genügen, um Fans zu gewinnen. Beispiel gefällig? Gucken Sie sie sich die irrwitzige Folge von „will it blend“ an – gepostet von einem amerikanischen Mixer-Hersteller. Eine klare Bestätigung für den entscheidenden Ansatz im Social Media Zirkus: „Die wichtigste Währung ist die Aufmerksamkeit“.

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