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Dafür ist FB viel zu schade!

Dafür ist FB viel zu schade!

Es ist doch wirklich schade. Da hat uns ein genialer Nerd ein Kommunikationsinstrument zur Hand gegeben, das grundsätzlich gratis ist, das uns viele Menschen erreichen lässt und das die Möglichkeit der Interaktion gibt. Und was machen wir draus? Eine Klatsch- und Tratschspalte – unnötig, uninteressant, nervig und absolut nebensächlich.

So jedenfalls kommen ganz viele “private” Postings daher. Wobei privat hier wirklich in Anführungszeichen zu setzen ist. Bei Facebook ist nichts und niemand wirklich privat – und schon gar nicht Unternehmer/innen, Lehrer/innen oder Politiker/innen. Das müssten auch jene wissen, die da argumentieren “das ist meine Meinung als Privatperson”. Siehe die aktuelle Affäre um den BMW-Bürgermeister. Wenn etwas privat sein und bleiben soll, dann gehört es nicht auf Facebook. Das Tool ist dafür gemacht um etwas zu verbreiten durchs liken, teilen und kommentieren.

Und das was einmal draußen ist, bleibt an einem kleben wie der Kaugummi auf  der Schuhsohle. Da mag einem das nachher möglicherweise zu dumm sein.  Wer weiß, wie es dem Mister Wurstsemmel jetzt geht, nachdem sein Schmäh-Posting über die Schneidekünste des Billa-Personals zum Selbstläufer geworden ist. Auf jeden Fall sammelte das Unternehmen bzw. dessen ausführende Werbeagentur wesentlich mehr Lorbeeren ein mit der Art und Weise, wie sie die “Affäre” meisterten als der Verursacher, der als kleingeistiger und noch dazu feiger Nörgler dasteht.

Über den Umgang mit Hasspostings ist schon viel geschrieben und diskutiert worden. Aber wie gehen wir mit dummen Postings um? “Ned amal ignorieren”, würde vielleicht die Tante Jolesch sagen. Und recht hätte sie.

Screenshot: derStandard.at

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