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Bloggen Sie schon?

Blogs oder Weblogs sind Kinder der Social Media Generation. Abgeleitet aus den englischen Wörtern „web“ (von World Wide Web) und „log“ (Tagebuch) war diese Kommunikationsform ursprünglich als Aufzeichnung persönlicher Eindrücke und Erlebnisse gedacht. Ein Blogger / eine Bloggerin ist Schreiber und Herausgeber gleichzeitig, weil die Beiträge im Internet einer breiten Leserschaft zugänglich gemacht werden. Durch Verlinkungen der geposteten Textbeiträge, Bilder, Videos oder Hörbeiträge entsteht ein interessantes Kommunikationsgeflecht, das als  Blogosphäre bezeichnet wird. Ob man nun das Blog oder der Blog sagt, ist Geschmackssache. Ganz korrekt wäre „das“, besser in die deutsche Sprache integrierbar ist aber „der“. Mir gefällts auch besser.

Corporate Blogs im Vormarsch

Langsam haben sich die Möglichkeiten von Blogs auch in Unternehmen herumgesprochen. Erstmals selbst eingesetzt habe ich einen Blog in der internen Kommunikation. Nur eingeladene Besucher tauschen sich über laufende Projekte aus oder diskutieren offene Themen – und zwar standortunabhängig. Das ist das Praktische an der Sache. Mit einem gut eingeführten Blog erübrigen sich so manche Konferenzschaltung oder umständlicher E-Mailverkehr.

Weblog-Tipps für Unternehmen (u.A.)

Extern können Blogs für Unternehmen eine ganze Reihe von Aufgaben abdecken. Vor allem aber geht’s wie bei allen Social Media Instrumenten, um den direkten Kontakt zu Kunden und Konsumenten. Am bekanntesten sind Themen-Blogs aus einem beliebigen Fachgebiet. Ein solcher Blog bietet Unternehmen die Möglichkeit, sich als Spezialist auf einem Gebiet zu präsentieren. Produkt- und Markenblogs wiederum stellen meist Service-Informationen oder Marktinfos zur Verfügung. Das Unternehmen wird so zum Ratgeber, zur Anlaufstelle bei Fragen und zur Entscheidungshilfe.

So richtig in seinem Element ist ein Blog in Krisenzeiten. Binnen Minuten kann dieses Kommunikationsinstrument aufgestellt werden und Stellungnahmen, Fragen oder auch Kritik aufnehmen. Der Vorteil: Wenn das Unternehmen selber eine Plattform anbietet, dann wird auch die heißeste Empörungswelle überschaubar und versprengt sich nicht wie ein Platzregen im Meer der Internetforen. Informationen aus erster Hand, Kommentare und Antworten sind der professionellste Umgang mit Kritik, wenn eine schwierige Situation zu meistern ist.

Bloggen ist nicht twittern

Trotz der vielen Vorteile sind Blogs bei uns längst nicht so weit verbreitet, wie etwa Facebookseiten oder Youtube-Einträge. Das kommt meiner Meinung nach schlicht und einfach daher, dass das Bloggen mit Zeitaufwand und Schreibarbeit verbunden ist. Eine Twitterzeile lässt sich schnell einmal zwischendurch am Handy ins Netz schubsen und auch der Foto-Upload auf Facebook geht rucki-zucki. 1500 Zeichen in einem zusammenhängenden Text sollte man dagegen besser nicht seinem Smartphone überantworten 😉

Ein Tipp: Eine aktuelle Liste Österreichischer Blogger/-innen hat Meral Akin-Hecke von Digitalks zusammengestellt. Ergänzungen sind online möglich.

Keine Antworten : Bloggen Sie schon?”

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  1. Bewegung durch Blogs | conco-media - […] Alles Beispiele dafür, dass es sich lohnt, einen Blog zu betreiben – Geschichten zu erzählen und schöne Fotos zu…

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